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Wir trauern um Caroline Fischer, die von einer heimtückischen Krankheit aus unserer Mitte gerissen wurde. Wir sind fassungslos, unendlich traurig und unser Mitgefühl gilt ihrem Mann und ihren Kindern.

Caroline Fischer, freiberufliche Umweltpädagogin, war eine Netzwerkerin der ersten Stunde. Sie hat die ANU Bayern maßgeblich mit aufgebaut und sie bis heute im Vorstand als stellvertretende Vorsitzende mit Kompetenz und Visionen geleitet. Dank ihrer Impulse und Expertisen orientierte sich die ANU Bayern von Anbeginn an der Agenda 21 und der nachhaltigen Entwicklung. Sie hat vielfältige Kooperationen auf regionaler und überregionaler Ebene initiiert und ihr Blick über den Tellerrand war eine Bereicherung für uns. So hat sie auch den aktuellen Schwerpunkt Umweltbildung mit Geflüchteten initiiert und auf lokaler wie überregionaler Ebene zur Integration geflüchteter Menschen beigetragen.

Mit viel Empathie und Sachverstand hat sie in bundes- und landesweiten Gremien die Belange der Kolleg_innen vertreten und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu mehr Breitenwirkung verholfen. Dabei galt ihr besonderes Augenwerk den Anliegen Freiberuflicher in der Umweltbildung. Wichtig waren ihr auch die Arbeit und der Dialog mit der Jugend. Die Kooperation zwischen Umweltbildungseinrichtungen und Hochschulen lag ihr sehr am Herzen. Sie war als Dozentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Masterstudiengang Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig und setzte dort wichtige Impulse.

Ihre Verdienste sind bundesweit anerkannt, Caroline Fischer war Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Wir sind Caroline Fischer zu großer Dankbarkeit verpflichtet und werden ihr Gedenken in Ehren halten.

Marion Loewenfeld im Namen des Sprecherrats der ANU Bayern


Nachruf der Bundes ANU