Förderung

Die ANU berät ihre Mitglieder in Sachen Förderung. Hier finden Sie Fördermöglichkeiten für Maßnahmen der Umweltbildung in Bayern:

1. Förderung von Umweltstationen

Anerkannte Umweltstationen sind Umweltbildungsstätten, die bestimmte Kriterien des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit  (StMUG), hinsichtlich Ausstattung, Personal, Zielgruppen und Angeboten erfüllen. Bayern verfügt derzeit 47 anerkannte Umweltstationen. Der Freistaat gewährt diesen Umweltstationen im Rahmen von Projektförderungen Zuschüsse für Basis- und Modellprojekte der Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte wirkt ein Beratergremium von unabhängigen Experten mit.
Ansprechpartner für Anträge bei der ANU:

Lukas Laux, Tel.: 08552/ 96 00-134,  lukas.laux(at)npv-bw.bayern.de 

Caroline Fischer, Tel.: 08421/ 33 02,  caroline.fischer(at)anu.de 

Weitere Informationen über das aktuelle Haushaltsjahr unter Aktuelles auf dieser Website bzw. auf der Website des  bayerischen Umweltministeriums

Informationen und Formulare zum Downloaden:

Foerderschwerpunkte_2013.pdf

Förderschwerpunkte 2013

78 K

Umweltstationen_Antrag_barr_Juli_2011.pdf

Antrag: Umweltstationen

212 K

statistikbogen_2010.pdf

Erhebungsbogen Statisitk

269 K

Beratergremium_Umweltstationen_2010.pdf

Beratergremium Umweltstationen

13.3 K

Richtlinien_Umweltstationen_2011-08-01.pdf

Richtlinien für die Förderung von Umweltstationen

453 K

StMUG_Vollzugshinweise_Umweltbildung_2010-08-11.pdf

Vollzugshinweise

2.4 M

StMUG_Erlaeuterungen_Basis-Modellprojekte_2010-08-19.pdf

Erläuterungen zu Basis- und Modellprojekten

81 K

2. Mittel zur Intensivierung der Umweltbildung aus dem Allgemeinen Umweltfonds

Eine Fördermöglichkeit für Umweltbildungsprojekte von Trägern der Erwachsenenbildung, der Jugendbildung und von anderen Trägern besteht über die Mittel des Allgemeinen Umweltfonds. Über die Höhe dieser Mittel entscheidet der Bayerische Landtag.

Zuwendungen können Kommunen, Vereine, Verbände, kirchliche Einrichtungen oder ähnliche, gemeinnützig tätige juristische Personen erhalten. Gefördert werden können Personal-, Sach-, Betriebs- und Investitionsausgaben. Bei der Beurteilung der Projekte und Maßnahmen wird ein externes Beratergremium, bestehend aus VertreterInnen der Erwachsenenbildung, der Jugendbildung und der ANU Bayern, eingebunden.

AnsprechpartnerInnen für Anträge bei der ANU:

Caroline Fischer, Tel.: 08421/ 33 02,  caroline.fischer(at)anu.de
Nick Fritsch, Tel.: 089/ 15 98 96-52,  fritsch(at)jbn.de

Weitere Informationen über das aktuelle Haushaltsjahr unter Aktuelles auf dieser Website bzw. auf der Website des  bayerischen Umweltministeriums

Informationen und Formulare zum Downloaden:

Foerderschwerpunkte_2013.pdf

Förderschwerpunkte 2013

78 K

Antrag_Fonds_2011.pdf

Antrag: Umweltfonds

131 K

fonderhebungsbogen_2010.pdf

Erhebungsbogen Statisitk

296 K

flyer_umweltbildungsproj_ba_2010.pdf

Wegweiser zum geförderten Projekt

782 K

Richtlinien_Umweltfonds_2011-08-01.pdf

Richtlinien für die Intensivierung der Umweltbildung in Bayern aus Zinserlösen des Umweltfonds

360 K

Beratergremium_Umweltfonds_2010.pdf

Beratergremium Umweltfonds

11.8 K

3. Förderung des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ)

Im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ),  www.foej-bayern.de, verpflichten sich junge Leute freiwillig, ein Jahr im Bereich Natur und Umwelt in entsprechenden Einsatzstellen zu arbeiten. Neben der Persönlichkeitsentwicklung steht der Umweltbildungsaspekt im Vordergrund. Träger des FÖJ in Bayern sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Bayern, die Evang. Jugend in Bayern und die Jugendorganisation Bund Naturschutz, die in einem Verbund zusammenarbeiten und die vorgesehenen Seminare ausrichten, die Einsatzstellen auswählen, die Teilnehmer vermitteln und betreuen.

4. Förderung von EU-Projekten

EuroConsults bietet unterschiedlichste Workshops zur Förderung aus EU-Mitteln an. Die grundlegenden Informationen zu den verschiedenen Programmen finden Sie unter  www.euroconsults.eu (dies ist auch die Adresse für die Anmeldung).

5. Förderung von Kooperationsprojekten mit der Jugendsozialarbeit

2013 wurden für das landesweite Projekt „Umweltbildung und Bildung zur Nachhaltigkeit in der Jugendsozialarbeit in Bayern“ 60.000 € für Kooperationsprojekte Umweltbildung und Jugendsozialarbeit sowie 50.000 € für eine Koordinationsstelle eingesetzt, die an der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (LAG JSA) angesiedelt ist. Es wird angestrebt, das Projekt 2014 aus Restmitteln des Umweltfonds in derselben Höhe fortzusetzen. Sonja Gaja von der evangelischen Jugendsozialarbeit (EJSA) berät potenzielle AntragstellerInnen. Auf Anregung der ANU können nun auch Einrichtungen der Jugendsozialarbeit Anträge stellen, die nicht Mitglied in der LAG sind. Die LAG JSA schätzt die Kooperation mit der ANU als Dach- und Fachverband und wurde 2013 selbst ANU Mitglied.

Die Projektkoordinierungsstelle hilft gerne bei der Suche nach Kooperationspartnern und passenden Konzepten.
Alle Infos auch unter
 http://www.lagjsa-bayern.de/umweltprojekt Kontakt/Ansprechpartner:  
Sonja Gaja, Koordination und Begleitung Umweltprojekt, Umweltprojekt-Koordinierungsstelle, LAG Jugendsozialarbeit, c/o EJSA Bayern e.V., Loristr. 1, 80335 München, Tel. 089-159187-72 (Mo, Di, Do Vormittag), Fax 089-159187-80, E-Mail  gaja(at)ejsa-bayern.de

Flyer_UB-LAG-2013.pdf

4.2 M

Kurzinfo_Jugendsozialarbeit_Umweltprojekte_2013.pdf

264 K

Foerderung_von_Einrichtungen_der_JSA.pdf

287 K

Infos_Foerderung_von_Einrichtungen_der_Jugendsozialarbeit.pdf

35 K

6. Förderschwerpunkt „Einrichtung und Pflege von Lehr- und Erlebnispfaden, Bereich Natur“

Es gibt seit Juli 2012 einen neuen Förderschwerpunkt „Einrichtung und Pflege von Lehr- und Erlebnispfaden, Bereich Natur“ aus Mitteln des Umweltfonds.
Das StMUG gewährt nach Maßgabe der allgemeinen haushaltsrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Vorschriften zu Art. 44 Bayerische Haushaltsordnung (BayHO), Zuwendungen für Maßnahmen zur Errichtung und Pflege von Lehr-, Lern- und Erlebnispfaden in Bayern.

  • Zweck der Zuwendung:
    Durch die Zuwendungen sollen gemäß dem Leitbild für nachhaltige Entwicklung Bayern weit Lehr-, Lern- und Erlebnispfade neu angelegt, wiederhergerichtet bzw. erweitert werden. Die Themen der Lehrpfade sollten sich schwerpunktmäßig mit den Anliegen der Nachhaltigkeit in den Natur- und Kulturlebensräumen befassen (ökonomische, ökologische, sozialkulturelle und kulturhistorische Aspekte). Ausgenommen von der Förderung sind innerhalb von Naturparken liegende Lehr-, Lern- und Erlebnispfade
  • Gegenstand der Förderung:
    Förderfähig sind dabei Sachkosten für Tafeln, Verankerungen, interaktive Elemente sowie Begleitmaßnahmen (ohne Grundstückserwerb und Wegebau), etc.
    Aufwendungen für die Konzepterstellung, Planung, Gestaltung und Umsetzung von Lehr-, Lern- und Erlebnispfaden.
    Aufwendungen für die Entwicklung und Evaluierung umweltpädagogischer Begleitkonzepte (Unterrichts- und Kindergartenmaterialien, Begleitmedien für Lehrer/innen und Erzieher/innen einschließlich Schulungen).
    PR-Maßnahmen (Flyer, Internet).
  • Zuwendungsempfänger sind:
    Vereine, Verbände, kirchliche Träger, kommunale Körperschaften und ihre Zusammenschlüsse, Stiftungen (kommunal geprägt), staatlich anerkannte Umweltstationen oder sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts, jedoch keine natürlichen Personen.
  • Art und Umfang der Förderung:
    Zuwendungen werden als Anteilfinanzierung im Wege der Projektförderung gewährt. Der Fördersatz beträgt grundsätzlich 50 %, in begründeten Einzelfällen (innovativer Projektansatz, Modellcharakter) kann der Fördersatz max. 90 % betragen. Eine Finanzierungsbeteiligung Dritter ist grundsätzlich möglich. Der vom Maßnahmeträger zu erbringende Eigenanteil muss in jedem Fall mindestens 10 % ausmachen.
  • Mehrfachförderungen:
    Für dieselbe Maßnahme darf keine Förderung aus anderen Programmen in Anspruch genommen werden (vgl. Art. 17 Abs. 4 und Art. 35 Abs. 2 BayHO, VV Nr. 3.6 zu Art. 23 BayHO).

Alle weiteren Informationen finden Sie in den folgenden Amtsschreiben:

Erlaeuterungen_Lehrpfade.pdf

49 K

UMS_Umweltstationen.pdf

73 K