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Stolpersteine auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation. Soziale Fragen und Rechtsextremismus als Herausforderungen für den Naturschutz

Der Naturschutz und die ganze Gesellschaft stehen vor großen Herausforderungen: Klimakatastrophe etwa und Biodiversitätsverlust, dazu die Frage, wie künftig der soziale Zusammenhalt gewährleistet werden kann.

Zusätzliche Probleme für die Naturschutzarbeit ergeben sich aus den sozialen Folgen einer neuen Klimapolitik sowie einem verstärkt auftretenden politischen Extremismus bzw. Populismus. Vor diesem Hintergrund ist die Beschäftigung des Naturschutzes mit sozialen Fragen und rechtsextremistischen Einflussnahmen noch einmal dringlicher geworden.

Diese Problemlagen können sich als Stolpersteine auf dem Weg hin zu einer sozial-ökologischen Transformation erweisen. Historische Erfahrungen des Naturschutzes dazu sind ambivalent: Zum einen bieten frühere völkische Traditionen den heutigen rechtsextremistischen Kreisen eine Basis  für ihre Argumentation. Zum anderen aber hat der Naturschutz bereits in seinen Anfängen thematisiert, dass die Bewahrung der Natur und die Verbesserung der sozialen Lage zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.

Das Wissen um das Gestern bietet die Chance, Konsequenzen für unsere aktuelle und zukünftige Naturschutzarbeit zu ziehen – und dies gewinnt gerade angesichts der versuchten Einflussnahme rechtspopulistischer und -extremer Kreise eine besondere Dringlichkeit.

Die Anmeldung ist entweder bei der NUA per E-Mail an poststelle@nua.nrw.de oder direkt über den Link event.nua.nrw.de/prod/Anmeldung.aspx möglich.