Jahr 2013

33. Sitzung der ANU Fachgruppe Schule und Nachhaltigkeit

Rege Teilnahme an der 33. Sitzung der ANU Fachgruppe Schule und Nachhaltigkeit
Der Lernort Bauernhof, Schwerpunkt der Juli-Sitzung, bestimmte auch das Treffen am 06.11.13. Zur Vorbereitung eines Gespräches mit Vertreterinnen des Bayer. Landwirtschaftsministeriums und des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über Möglichkeiten der Zusammenarbeit sammelten die 12 TeilnehmerInnen eine Fülle von Anregungen und Ideen. An dem Gespräch sollen neben dem ANU-Vorstand auch die Sprecher der Fachgruppe teilnehmen. Zur Planung der Bildungskonferenz am 08.04.14 bildete sich eine Vorbereitungsgruppe.

Protokoll_06.11.13.pdf

11.6 K

Protokoll und die Unterlagen zu den Vorträgen des Fachgesprächs "Der Bauernhof als außerschulischer Lernort der Ernährungsbildung" vom 3.7.2013:

Protokoll_03_07.pdf

133 K

ANU_FG_NachhErn_Koerber_2013-07-03-HP.pdf

2.1 M

Beitrag_Greindl_stmelf_am_3.7.2013.pdf

1.4 M

Ernaehrungsbildung_und_Verbraucherbildung.pdf

784 K

Bericht über das Treffen der ANU FG Schule und Nachhaltigkeit am 3.7.2013 im ÖBZ, München

Mehr als 35 Fachkräfte aus Schulen, dem Landwirtschaftministerium, dem Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt München, dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Ebersberg, der TU München, Umweltbildungseinrichtungen und freiberufliche UmweltpädagogInnen konnten auf der 32. Sitzung der ANU Fachgruppe Schule und Nachhaltigkeit im ÖBZ in München erfahren, was Bauernhöfe als Lernorte für eine nachhaltige Ernährungsbildung auszeichnet. Da in Deutschland ein Fünftel der emittierten Treibhausgase auf den Sektor Ernährung zurückgehen, davon fast die Hälfte (44%) auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel entfällt, liegt für Dr. Karl v. Koerber in der „Nachhaltigen Ernährung“ der Schlüssel zur Ernährungswende. Thomas Ködelpeter lenkte den Blick auf Bauernhöfe als außerschulische Lernorte, die SchülerInnen Möglichkeiten bieten können, in handlungsorientierten, motivierenden Aktivitäten Zugänge zur Produktion von Lebensmitteln zu erwerben. So sollen alle SchülerInnen der dritten und vierten Jahrgangsstufen im Rahmen des vom Bayerischen Landwirtschaftsministeriums im Juni 2012 aufgelegten Programms „Erlebnis Bauernhof“ mindestens an einem Tag ihrer Schulzeit einen Bauernhof kostenlos besuchen können. Die Programmangebote sind, so Sabine Greindl (StMELF), auf den Lehrplan abgestimmt. Eine gute Bauernhofpädagogik zeichnet sich aus durch Vermittlung von Grundlagenwissen zu landwirtschaftlichen Produktionsabläufen,  praktisches Tun, Förderung von Kompetenzen und der Reflexion des eigenen Ernährungsverhaltens. Elisabeth Lex, Dipl. Ing. Landespflege und Umweltpädagogin, setzt auf dem Biohof Lex in Bockhorn bei Erding dieses Grundverständnis im Schulklassenangebot „Erforsche die VIELFALT auf einem Biohof“ um. Für Dr. Michael Rittershofer, Geschäftsführer des Tagwerk Fördervereins e.V., liegt das A und O des Erfolgs in der guten Vorbereitung und Planung des Schulklassenbesuchs. In der Diskussion gab es einhelliges Lob für das Engagement und die Breite des neuen Programms „Erlebnis Bauernhof“. Kritische Anmerkungen bezogen sich auf die ungewisse Dauer der Förderung und die Einschränkung auf die 3. und 4. Klassen. In kleiner Runde wollen Mitglieder der Fachgruppe mit ReferentInnen des Landwirtschaftsministeriums und des Ebersberger Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nach der Sommerpause Rahmenbedingungen möglicher Kooperationen zwischen Bauernhöfen und Umweltstationen/freiberuflichen UmweltpädagogInnen konkretisieren.